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Echo)) Space
Vernissage «Wie Strassenzeitungen Leben verändern»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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Archivé: Postcards from Europe

05/05/23 — 30/07/23

Exposition
Galerie, 2. OG

Vernissage:
Do, 04/05/23, 19 Uhr
Heures d'ouverture:
Di–Fr
10–19 Uhr
Sa
10–17 Uhr
So/Mo
geschlossen

Kuration: Rebecka Domig

Fotografie:Eva Leitolf

Ausstellungsfotos:Alexander Gempeler

«Postcards from Europe» ist ein Ausstellungsprojekt des zweiten Blicks. Die Fotografin Eva Leitolf rückt jene Orte in Europa und an den europäischen Aussengrenzen ins Bild, die von Flucht und Migration geprägt sind. Davon ist aber nicht viel zu sehen. Stattdessen zeigen sich grüne Wälder, trockene Wiesen und Küsten in goldenem Licht, oder von Menschen entleerte Strassen und Plätze. Erst, wenn der Blick auf den Stapel Postkarten fällt, der neben jeder Fotografie liegt, wird die jeweilige Szene textlich um das Wissen spezifischer Ereignisse ergänzt. Auf diese Weise kombiniert Leitolf dokumentarische und konzeptuelle Strategien. Was ist sichtbar und was wird der Vorstellung überlassen? «Postcards from Europe» ist ein Projekt, dass die Möglichkeiten und Grenzen visueller Repräsentation intelligent auslotet. Unweigerlich bringt uns Leitolf dazu, unseren ersten Eindruck der gezeigten Szene zu revidieren. Mit der Ausstellung im Kornhausforum Bern wird «Postcards from Europe» nun erstmals in grösserem Umfang in der Schweiz präsentiert.

Eva Leitolf (*1966) studierte an der Universität GH Essen und am California Institute of the Arts. Die kritische Auseinandersetzung mit Praktiken der Bildproduktion und der Bildkontextualisierung sind zentrale Aspekte ihrer Arbeiten, die gesellschaftliche Phänomene wie Kolonialismus, Rassismus und Migration untersuchen. Ihr fotografisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt sie 2016 den Kunstpreis der Landeshauptstadt München und 2017 ein Projektstipendium der VG Bild-Kunst. 2019 war sie für den renommierten Prix Pictet nominiert. Seit 2019 ist Eva Leitolf zudem Professorin für Bildende Kunst und Leiterin des Studio Image an der Freien Universität Bolzano-Bozen.

Mit freundlicher Unterstützung von: