Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.
Echo)) Space
Vernissage «Wie Strassenzeitungen Leben verändern»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

Play

Archivé: «Auf der Suche nach …»

11/03/21 — 02/05/21

Exposition
Stadtsaal, 1. OG
Heures d'ouverture:
Mardi–Vendredi
10h00 – 19h00
Samedi
10h00 – 17h00
Dimanche
11h00 – 17h00
Lundi
Fermé

Fotos: Hans Eichenberger mit Gertsch-Bindungen, 70er-Jahre;

Modell Ausstellung; Sebastian Marbacher; Lisa Ochsenbein; Christian Spiess

Einblick in das Schaffen von vier ausgewählten Produktegestaltern. Hans Eichenberger im Dialog mit den jungen Designern Lisa Ochsenbein, Sebastian Marbacher und Christian Spiess.

Die Ortsgruppe Bern des Schweizerischen Werkbund (SWB) zeigt eine generationenübergreifende Ausstellung mit vier Positionen aus dem Schweizer Produktedesign im Kornhausforum Bern.

Die Schau sucht nach Antworten auf Fragen der Konzeption, der Arbeitsweise ebenso wie der Behauptung im Markt und zeichnet Konstanten wie Unterschiede bei den Protagonisten auf. Die vier Gestalter zeigen auf eigenständige Weise, woran der SWB seit seiner Gründung interessiert ist: gebrauchsfähiges Design, das gestalterisch wie funktional überzeugt und gleichzeitig vermittelt, worauf es im Entwicklungsprozess ankommt; und damit, dass die einst «Gute Form» zeitgemäss interpretiert werden kann und zukunftsfähig ist.

Auf der einen Seite Hans Eichenberger, stilbildend für die private und öffentliche Innenarchitektur der Schweiz. Er ist mit der lokalen Architekturszene und Designproduktion zeitlebens eng verbunden. Mit seinen Entwürfen – darunter über 35 Sitzmöbel – in Zusammenarbeit mit führenden Herstellern wie Bigla, Dietiker, Röthlisberger, Straessle, Wogg, und anderen ist er international bekannt geworden. Einige seiner Objekte sind heute sogar Teil der Sammlung des MoMa in New York. Zum 90. Geburtstag erhielt er 2016 den Schweizer Grand Prix Design für sein Lebenswerk.

Ihm zur Seite gestellt werden die Arbeiten und Methoden von drei Vertretern einer jüngeren Generation.

Lisa Ochsenbein, 1984 geboren und in Bern aufgewachsen, lebt und arbeitet heute in Zürich. Für sie steht die Entwicklung von nachhaltigen Konzepten im Bereich Industrie- und Produktedesign im Vordergrund. Sie ist überzeugt, dass Designer Lösungen für komplexe Probleme entwerfen müssen, statt bloss Produkte in die Welt zu stellen. Mit ihren Projekten reagiert sie auf gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen. Im Frühjahr 2019 wurde sie mit dem Newcomer-Preis der Berner Designstiftung ausgezeichnet.

Sebastian Marbacher, geboren 1986, schaut genau hin, angefangen in der nächsten Umgebung. Als Studienarbeit hat er temporäre Sitzbänke im öffentlichen Raum aus den schweizweit gebräuchlichen Bauabschrankungen hergestellt. Am anderen Pol seiner Inspirationsquellen stehen die verblüffend simplen Gestaltungsprinzipien im fernen China. Als ausgebildeter Industriedesigner mit eigenem Studio arbeitet er mit Unternehmen in einem breiten Spektrum, für ein Kunstmuseum ebenso wie für einen Taschenproduzenten.

Christian Spiess, Jahrgang 1981, hat immer schon gerne mit Material gespielt. Sein Werdegang führt ihn vom Dekorationsgestalter über den Zivildienst in einer Holzwerkstatt für Behinderte bis zu Praxisjahren bei Roman und Erwan Bourellec in Paris. Über das Steckspiel TAWA mit zehnseitigen Holzwürfeln – produziert von der legendären Spielzeugherstellerin Naef – gelangt er zu unterschiedlichsten Entwürfen und Projekten, die ebenso funktional wie sozial tauglich sind. Auch er bezieht Inspiration « vom Strassenrand », beobachtet genau und hinterfragt gerne vorhandene Normen.

Digitale Eröffnung mit Livestream: Youtube