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Echo)) Space
Vernissage «Wie Strassenzeitungen Leben verändern»
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Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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3 décembre 2026

jeudi, 18 Uhr, teo jakob, Gerechtigkeitsgasse 25, Bern

Eine Führung durch Kunst und Design bei teo jakob

Führung

Was verbindet Christos Verhüllung der Kunsthalle Bern 1968 mit Teppichen aus ausgedienten Kleidungsstücken?

Die Führung mit Regina Rüfenacht, Einrichtungsberaterin, gibt Einblicke in die Geschichte des Berner Einrichtungshauses teo jakob und die Kunstsammlung seines Gründers, der eng mit der zeitgenössischen Kunstszene verbunden war und auch an den Vorbereitungen zu Christos spektakulärer Verhüllung beteiligt war.

Von dort führt der Rundgang zu aktuellen Entwicklungen in der Textilindustrie. Ein Beispiel sind die Teppichentwürfe von Trix und Robert Haussmann, die der Schweizer Hersteller Ruckstuhl heute mit rezyklierter Wolle aus Altkleidern produziert. Anhand weiterer Beispiele wird gezeigt, wie technische Anforderungen, etwa Brandschutzvorschriften, die Gestaltung und Herstellung zeitgenössischer Möbelstoffe beeinflussen. Ein Besuch der umfangreichen Stoff- und Musterbibliothek von teo jakob macht die Vielfalt der Materialien unmittelbar erfahrbar.

Den Abschluss bildet ein Apéro im USM PlayLab, wo Teo Jakob 1972 die weltweit erste spezialisierte USM-Möbelabteilung eröffnete und bis heute eine besondere Verbindung zwischen dem Berner Einrichtungshaus und dem Schweizer Möbelhersteller besteht.