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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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Ariana Mirea: Mor de dor

Ariana Mirea
Mor de dor, 2023
Fotografie, digitale Inszenierung mit Ton (EN/IT)
Technische Unterstützung: Fabio Garavini

 

Orte und Zeiten verschmelzen bei Ariana Mirea. Das Wohnzimmer der Eltern in Faenza wird zum Ankerpunkt dieser fotografischen Reise: Im Haus ihrer Grosseltern in Rumänien findet Mirea die alte Analog-Kamera des Vaters, darin eine Filmrolle. Sie spult den Film zurück und fotografiert. Die Bilder, die so entstehen, spannen zwei Jahrzehnte und drei Generationen. Sie erzählen von familiären Erlebnissen, die sich überlagern und ineinanderfliessen.

Und dann ist da noch der Schmerz einer Person, die zurückbleibt, wenn andere gehen. «Mor de dor» nennt Mirea die Serie. Mor de dor, das flüstert ihre Grossmutter ihr zu, wenn sie ihre Hand nimmt. Mor de dor, das heisst: Ich sterbe vor Schmerz, oder auch: Ich vermisse dich so.

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