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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
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Echo)) Space
nedia boutouchent,

Dissolve/Resist

Mit dieser Videoarbeit visualisiert nedia boutouchent die unmittelbare körperliche Reaktion auf den kolonialen männlichen Blick. Durch die visuelle Verzerrung und Abstraktion von nedias eigenem Körper entzieht sich dieser einem Begehren und Kategorisierung. Das Gewohnte und Erwartbare zerfliesst in Fragmente und selbstbestimmte Darstellungsformen.

«Dissolve/Resist» ist eine Weiterführung aus nedia boutouchents Bacherlorprojekt «Our Gaze Is Not Yours To Claim» von 2025. Mit der Arbeit, verortet sich nedia boutouchent im post-kolonialen Diskurs. Unbehagen und Bewusstmachung werden als dekoloniale Praktiken eingesetzt, um uns mit Fragen zu konfrontieren. Wie schauen wir? Was sehen wir? Wie formen Machtverhältnisse diese Modi? Ein Blick ist nie neutral, genauso wenig sind die Betrachter:innen.

Dauer: 04:42 Minuten

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Ariana Mirea: Mor de dor

Ariana Mirea
Mor de dor, 2023
Fotografie, digitale Inszenierung mit Ton (EN/IT)
Technische Unterstützung: Fabio Garavini

 

Orte und Zeiten verschmelzen bei Ariana Mirea. Das Wohnzimmer der Eltern in Faenza wird zum Ankerpunkt dieser fotografischen Reise: Im Haus ihrer Grosseltern in Rumänien findet Mirea die alte Analog-Kamera des Vaters, darin eine Filmrolle. Sie spult den Film zurück und fotografiert. Die Bilder, die so entstehen, spannen zwei Jahrzehnte und drei Generationen. Sie erzählen von familiären Erlebnissen, die sich überlagern und ineinanderfliessen.

Und dann ist da noch der Schmerz einer Person, die zurückbleibt, wenn andere gehen. «Mor de dor» nennt Mirea die Serie. Mor de dor, das flüstert ihre Grossmutter ihr zu, wenn sie ihre Hand nimmt. Mor de dor, das heisst: Ich sterbe vor Schmerz, oder auch: Ich vermisse dich so.

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