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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
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Echo)) Space
nedia boutouchent,

Dissolve/Resist

Mit dieser Videoarbeit visualisiert nedia boutouchent die unmittelbare körperliche Reaktion auf den kolonialen männlichen Blick. Durch die visuelle Verzerrung und Abstraktion von nedias eigenem Körper entzieht sich dieser einem Begehren und Kategorisierung. Das Gewohnte und Erwartbare zerfliesst in Fragmente und selbstbestimmte Darstellungsformen.

«Dissolve/Resist» ist eine Weiterführung aus nedia boutouchents Bacherlorprojekt «Our Gaze Is Not Yours To Claim» von 2025. Mit der Arbeit, verortet sich nedia boutouchent im post-kolonialen Diskurs. Unbehagen und Bewusstmachung werden als dekoloniale Praktiken eingesetzt, um uns mit Fragen zu konfrontieren. Wie schauen wir? Was sehen wir? Wie formen Machtverhältnisse diese Modi? Ein Blick ist nie neutral, genauso wenig sind die Betrachter:innen.

Dauer: 04:42 Minuten

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Anicia Kohler: WINDOW SWAP (Jitaku)

Anicia Kohler
WINDOW SWAP (Jitaku)
Musikvideo, 3:40 min

Weitere Mitwirkende: Julie Campiche (Harfe), Emmanuel Hagana (Bass), Vignettes Chor (Gesang), Uttara Krishnadas (Regie/Schnitt)

Das Projekt WINDOW SWAP wurde von Sonali Ranjit und Vishnav Balasubramaniam aus Singapur ins Leben gerufen. Das Corona-Jahr 2020 brachte eine strenge Quarantäne – und dazu den immergleichen Blick aus dem Fenster: Kurzerhand programmierten sie eine Website und luden Freunde aus der ganzen Welt dazu ein, den eigenen Fensterblick mit einem Video zu dokumentieren. Bei WINDOW SWAP wird das Browserfenster nun zur Fensterscheibe, durch die man andere Alltagsblicke erlebt.

Davon inspiriert komponierte die Berner Musikerin Anicia Kohler das Stück Jitaku (Japanisch für «Zuhause»), aus dem wiederum ein kollaboratives Musikvideo entstand.

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