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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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Migration – Die Zukunft im Rückblick

16/02/24 — 16/03/24

Ausstellung
Galerie, 2. OG
Öffnungszeiten:
Di – Fr
10 bis 19 Uhr
Sa
10 bis 17 Uhr
Mo/So
geschlossen

KurationNicolas Kerskieck

FotoDarrin Zammit Lupi

KeyvisualAtelier Pol

Die Migrationsmuster werden immer komplexer – getrieben und beeinflusst von den Veränderungen, die wir heute in der Welt sehen. Aufgrund begrenzter regulärer Migrationswege und Schutzmechanismen sind Migrant:innen Risiken wie Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch ausgesetzt. In vielen Teilen der Welt haben sich Menschenschmuggel, Menschenhandel und moderne Sklaverei zu äusserst lukrativen, illegalen Geschäften entwickelt, die zu unermesslichem Leid führen. Hinzu kommt, dass die zunehmende Politisierung von Migration die Perspektiven für Menschen auf der Flucht verschlechtert. Migration trägt seit Jahrhunderten zu Entwicklung, Wohlstand und Fortschritt bei. Angesichts der Auswirkungen der grossen globalen Veränderungen – vom Klimawandel über den demografischen Wandel und die Urbanisierung, bis hin zur Digitalisierung – muss Migration Teil der Lösung sein.

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens präsentiert die Internationale Organisation für Migration Schweiz (IOM) eine Fotoausstellung mit Arbeiten von Darrin Zammit Lupi. Zu sehen sind eine Auswahl an historisch wichtigen Migrationsbewegungen von 1994 bis heute, welche auch die Schweiz geprägt haben.

Diese Ausstellung ist eine Koproduktion zwischen der IOM und dem Kornhausforum.

Über den Fotografen

Darrin Zammit Lupi

Im Laufe seiner langen Karriere als Fotojournalist hat Darrin Zammit Lupi für die Zeitungen Times of Malta und Malta Independent über verschiedene nationale und internationale Migrationsprojekte berichtet. Parallel dazu reiste er als freier Journalist für Reuters rund um den Globus. Seine Arbeiten wurden in Büchern, im Fernsehen und online veröffentlicht. Seine Fotos erschienen in der internationalen Presse, darunter in Magazinen und Zeitungen wie TIME, Newsweek, The New York Times, The Sunday Times, The Guardian, Paris Match, Der Spiegel und anderen.

In den letzten 30 Jahren berichtete er über die Kriege in Bosnien und Kosovo, den Tsunami in Südostasien, den Konflikt in Libyen sowie über Themen im Zusammenhang mit den Millenniums-Entwicklungszielen (und den SDGs) in verschiedenen Teilen Afrikas.

Darrin Zammit Lupi hat einen Master mit Auszeichnung in Fotojournalismus und Dokumentarfotografie von der University of the Arts in London.

www.darrinzammitlupi.com

Mit freundlicher Unterstützung von: