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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
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Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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27. Januar 2027

Mittwoch, 18 Uhr, Stadtsaal, 1. OG

Mode die bleibt? Wir und die Fast Fashion

Dialog
Film

Mehr für weniger. Die ökologischen Folgen der gigantischen Fast-Fashion-Industrie sind uns bekannt. Aber was treibt uns eigentlich dazu, immer mehr Kleidung zu kaufen – und sie so schnell wieder wegzuwerfen?

Während die Ausstellung konkrete Projekte im Bereich Upcycling und Kreislaufwirtschaft zeigt, diskutieren wir an diesem Abend mit Personen aus den Kulturwissenschaften, NGOs und der Textilbranche über die treibenden Kräfte hinter unserem hohen Verbrauch von Textilien in der Schweiz.

Wie wird unser Umgang mit Kleidung gesellschaftlich geprägt und welche Rolle spielen wir als Konsumierende? Welche systemischen Rahmenbedingungen führen zu problematischen Umgängen mit Textilien? Welche Verantwortung tragen die einzelnen Unternehmen?

Und dabei schwingt eine Frage immer mit: Was müsste sich ändern, damit wir als Gesellschaft tragfähigere Alternativen zur Fast Fashion etablieren können?

Gespräch mit:

  • David Hachfeld, Public Eye, Bereich gerechte Wertschöpfungsketten und Mode
  • Ulrike Langbein, Kulturwissenschaftlerin und Modeforscherin an der Universität Leipzig
  • Anna Vetsch, Swiss Textiles und Präsidentin von Sustainable Textiles Switzerland (STS)

 

Die Diskussion wird in Zusammenarbeit mit dem Polit-Forum Bern organisiert.

Im Anschluss an die Diskussion und nach einem Apéro zeigen wir mitten in der Ausstellung den Dokumentarfilm «Fashion Reimagined» (2022, 100 Min.) Der Film erzählt die Geschichte der britischen Designerin Amy Powney, die lange beim Label Mother of Pearl arbeitete. Nachdem sie 2017 den Vogue Award als beste junge Designerin des Jahres gewann, startete Powney ein mutiges Projekt: Sie lancierte eine komplett nachhaltige und rückverfolgbare Modekollektion und stellte ihr eigenes Geschäft auf den Kopf – in der Hoffnung, damit ein Zeichen in der Branche zu setzen.

Es ist keine Anmeldung nötig.