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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
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nedia boutouchent,

Dissolve/Resist, 2025

Mit dieser Videoarbeit visualisiert nedia boutouchent die unmittelbare körperliche Reaktion auf den kolonialen männlichen Blick. Durch die visuelle Verzerrung und Abstraktion von nedias eigenem Körper entzieht sich dieser einem Begehren und Kategorisierung. Das Gewohnte und Erwartbare zerfliesst in Fragmente und selbstbestimmte Darstellungsformen.

«Dissolve/Resist» ist eine Weiterführung aus nedia boutouchents Bacherlorprojekt «Our Gaze Is Not Yours To Claim» von 2025. Mit der Arbeit, verortet sich nedia boutouchent im post-kolonialen Diskurs. Unbehagen und Bewusstmachung werden als dekoloniale Praktiken eingesetzt, um uns mit Fragen zu konfrontieren. Wie schauen wir? Was sehen wir? Wie formen Machtverhältnisse diese Modi? Ein Blick ist nie neutral, genauso wenig sind die Betrachter:innen.

Dauer: 04:42 Minuten

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24. November 2022

Donnerstag, 17 Uhr, Nebensaal 1. OG

Podium: «Babys machen? Eizellenspende und Reproduktionspolitiken»

Vernissage

Begrüssung von Pascale Steck (Geschäftsführerin biorespect, Basel) und Kurzvortrag zur Eizellenspende und dem spanischen Reproduktionsmarkt von Taleo Stüwe (Mediziner, Mitarbeiter Gen-ethisches Netzwerk e.V., Berlin)

Podiumsgespräch zur Ausstellung mit:

  • Laura Perler (Postdoc Sozial- und Kulturgeographie, Initiantin der Ausstellung)
  • Tamara Sánchez Pérez (Fotografin)
  • Alba Cambeiro Cernadas (in der Ausstellung porträtierte Eizellenspenderin)
  • Sabina Rhyner (in der Ausstellung porträtierte Eizellenempfängerin)

Moderation: Carolin Schurr (Professorin für Sozial- und Kulturgeographie, Universität Bern)

Die Veranstaltung findet in Deutsch und Spanisch statt, mit Simultanübersetzung. La discusión se hará en alemán y español, con traducción simultánea.

In der Schweiz verboten, anderswo erlaubt: die Eizellenspende. Die Ausstellung «Babys machen? Eizellenspende und Reproduktionspolitiken» nimmt diese Reproduktionstechnik mit ihren sozialen, ethischen und ökonomischen Implikationen unter die Lupe. Spanien ist europaweit führend, was assistierte Reproduktion allgemein und die Eizellenspende im Speziellen anbelangt. Auch aus der Schweiz reisen Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch dorthin, um mittels Eizellenspende schwanger zu werden. Gleichzeitig ist hierzulande die politische Diskussion über eine Legalisierung des Verfahrens brandaktuell

Bei der Podiumsdiskussion werden die Einblicke in das Leben und die Hintergründe von «Eizellenspenderinnen» sowie in den Reproduktionsmarkt allgemein vertieft.

Die Podiumsdiskussion wird in Kooperation mit dem Verein biorespect organisiert.

Im Anschluss an das Podium findet um 18.30 Uhr die offizielle Ausstellungseröffnung mit der Vernissage von «Hyperscapes – Virtuelle Landschaft als Sehnsuchtsort?» statt.

Unterstützt durch: