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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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29. Oktober 2024

Dienstag, 19 Uhr, Stadtsaal, 1. OG

Architekturforum: Urbane Ufer

Forum

ThemaIm Lauf der Zeit – Flusslandschaften und Städtebau

Zu GastGünther Vogt, Vogt Landschaftsarchitekten

Die Herbstreihe 2024 des Architekturforums Bern findet unter dem Titel «Urbane Ufer» statt.

Die Aare legt schützend ihre Schlaufe um die Altstadt von Bern. Der Flussverlauf hat Bern seit der Stadtgründung städtebaulich und gesellschaftlich geprägt. Das Aaretal ist heute das wichtigste städtische Naherholungsgebiet und das Aareschwimmen ist weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt. Wie in Bern, haben sich weltweit die Beziehungen der Städte zu ihren Gewässern und damit die Bedeutung der Ufer für die Gesellschaft über die Zeit zu verändern begonnen. Es entstanden neue Nutzungen wie Flussbäder und Boulevards. Die Zugänglichkeit und der Aufenthalt an den urbanen Ufern haben einen hohen Stellenwert erhalten. Die Bedrohung und der Wunsch, das Wasser zu kontrollieren haben in Zeiten neuer Wetterextreme jedoch nicht abgenommen. In der diesjährigen Herbstreihe legt das Architekturforum Bern den Fokus auf aktuelle Projekte zum Thema «Urbane Ufer» und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Freiraum, Nutzungsdruck, Stadtklima und Hochwasserschutz; in Bern und anderswo.

 

Weitere Infos: www.architekturforum-bern.ch