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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
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Echo)) Space
Lauren Huret,

L’hypnose du jardin, 2023

In ihrer Videoarbeit lädt Lauren Huret uns in eine Atmosphäre der Entschleunigung, eine auditive Hypnose ein: Landschaften entfalten sich, lösen sich auf und verwandeln sich in immer neue Formationen. So entsteht eine Parklandschaft der Ruhe, die es erlaubt, sich treiben zu lassen – vielleicht sogar einzuschlafen. Huret entwirft damit ein Gegenbild zu den ständigen Anforderungen nach Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die unseren Alltag prägen. Inmitten der allgegenwärtigen Beschleunigung schlägt sie ein «künstliches Paradies» vor, das zur inneren Einkehr und zu einer anderen Erfahrung von Zeit einlädt.

Die Bilder des Videos wurden aus Fotografien gewonnen, die Huret in einem Park in Genf aufgenommen hat. Mithilfe einer Software, die Texte in Bilder übersetzt, veränderte sie diese Aufnahmen. Dabei greifen menschliche Vorstellungskraft und maschinelle Bildproduktion eng ineinander, sodass ein hybrides Bilduniversum entsteht.

Lauren Huret eröffnet einen Ort, an dem Natur, Mensch und Technologie in Harmonie zusammenfinden, und an dem künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug für Heilung erfahrbar wird.

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Anicia Kohler: WINDOW SWAP (Jitaku)

Anicia Kohler
WINDOW SWAP (Jitaku)
Musikvideo, 3:40 min

Weitere Mitwirkende: Julie Campiche (Harfe), Emmanuel Hagana (Bass), Vignettes Chor (Gesang), Uttara Krishnadas (Regie/Schnitt)

Das Projekt WINDOW SWAP wurde von Sonali Ranjit und Vishnav Balasubramaniam aus Singapur ins Leben gerufen. Das Corona-Jahr 2020 brachte eine strenge Quarantäne – und dazu den immergleichen Blick aus dem Fenster: Kurzerhand programmierten sie eine Website und luden Freunde aus der ganzen Welt dazu ein, den eigenen Fensterblick mit einem Video zu dokumentieren. Bei WINDOW SWAP wird das Browserfenster nun zur Fensterscheibe, durch die man andere Alltagsblicke erlebt.

Davon inspiriert komponierte die Berner Musikerin Anicia Kohler das Stück Jitaku (Japanisch für «Zuhause»), aus dem wiederum ein kollaboratives Musikvideo entstand.

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