Ein Ausstellungsprojekt und partizipative »Aktionsräume zum neuen Verständnis von Öffentlichkeit und Urbanität, organisiert vom Kornhausforum Bern in Zusammenarbeit mit dem »Architekturforum Bern und der »Kommission Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Bern.

Ausstellungsteilnehmende:
Nino Baumgartner // Antonella Barone & Tanja Breu; baronebreu // Berner Fachhochschule Departement Architektur, Holz und Bau Prof. Charles O. Job, Prof. Dr. Katrin Künzi Hummel // Magdalena Nadolska und Regula Bühler; Sapperlotta // Sarah Burger // Luca Capt; Kolabor Architekten // Claudia Christen und Andreas Seiler // Daniel Rihs // AG Kunst & Bau Wohnbaugenossenschaft Warmbächli // Alexander Egger, Adrian Dürrwang und Tasha Del Percio // Samuel Geiser, Alexander Egger // Livio Martina, Laura Erismann, Pit Ackermann // Freiluft Architekten // Jürg Grunder, Arunava Dasgupta, Gionatan Vignola; Architekten // Nicole Hametner // Annalisa Hartmann // Hotel Regina // Mona Neubauer und Alex Bradley; Hyphen // Charles O. Job // kleinsinn Zürich // Laura Kingsley // Lukas Kobel und Oliver Hofer // Judith Blum, Dinah Brütsch, Janine Durrer, Simone Durrer, Tamara Eiermann, Caroline Rey; Kollektiv 5uf2 // Chiara Oelrich, Elena Lesniak; Zentrum für Diskussion // Ueli Marbach und Benedikt Loderer // Tobias Baitsch, Florian Berner, Johannes Hänggi, Silvio Koch, Henriette Lutz, Joana Teixeira Pinho, Lâra Wiederkehr; KITTIK // Künstlerinnenkollektiv Marsie // Karen Amanda Moser // Navid Tschopp // Christine Feuerstein, Margit Hugentobler; Bürgi Schärer Architekten // Astrid Schwarz und Dominik Lengyel // Veli & Amos // Mirkan Deniz, Etienne Wismer // Berhanu Ashagrie Deribew, Raimi Gbadamosi, Marie-Louise Nigg, Georges Pfründer, Brook Teklehaimanot Haileselassie, Dominic Zimmermann // Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, Institut Urban Landscape; Prof. Dr. Stefan Kurath, Prof. Dr. Philippe Koch, Simon Mühlebach



Mitwirkende gesucht!

Mitwirkende gesucht!

«Mein Stadttheater» – Kooperation mit den Bühnen Bern
Das Stadttheater ist das Theater der Stadt, ein öffentlicher Ort für alle. Wir geben deswegen die Schlüssel ab: In subjektiven und individuellen Führungen laden wir Berner*innen ein, «ihr» Stadttheater zu zeigen – Erinnerungen zu teilen, Lieblingsplätze zu verraten, Geheimnisse zu lüften und in verborgene Winkel und hinterste Ecken zu leuchten. Interessierte Stadttheaterführer*innen können sich ab sofort melden. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit den Bühnen Bern und ist Teil der Ausstellung «shared spaces in change». Die Führungen zwischen dem 22.11.2021 und 23.01.2022 werden auf der Webseite der Bühnen Bern und des Kornhausforums angekündigt. Anmeldung und Kontakt für interessierte Stadttheaterführer*Innen unter: plus@buehnenbern.ch

Strassenumfrage zur Ausstellung «shared spaces in change»

Strassenumfrage von Radio RaBe im Auftrag vom Kornhausforum

Was ist in der Krise gefragt?

Was ist in der Krise gefragt?

Corona hat einige neue Objekte hervorgebracht, mit denen Designerinnen und Designer rasch auf die Krise reagieren. Aber vor allem zeigt sich in der Pandemie, wie wichtig Design ist, geht es darum, unser Verhalten zu verändern, SDA-Vize-Präsidentin Meret Ernst wurde von der SonntagsZeitung befragt, welche Auswirkungen Corona auf das Design hat. SDA setzt sich dafür ein, dass auch die Design- und Kreativwirtschaft von den Corona-Massnahmen profitieren konnte.

Wie verändert Corona die Stadt?

Verändert Corona unsere Art zu wohnen? Wird Homeoffice zum Standard? Verschwinden in der Folge Büros, Läden und Clubs aus dem Zentrum? Werden Städte unattraktiver? In einer Artikelserie widmet sich der «Bund» aktuell diesen Fragen.

Rabe: Interview mit Nicolas Kerksieck

Die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche und wird wohl auch unser künftiges Zusammenleben prägen und formen. Eine Frage die sich dabei stellt ist: Wie wird der öffentliche Raum nach Corona sein? Was wird sich verändern? Was vielleicht gleichbleiben?

shared spaces in change

Im Herbst 2021 schauen wir zurück auf eine weltweite Veränderung gesellschaftlichen Zusammenlebens und blicken ebenso in die Zukunft: hat die Corona-Pandemie unser Verständnis von Öffentlichkeit verändert? Wie wollen und werden wir zukünftig zusammenleben? Wie verändern und stärken wir die Wahrnehmung, Aneigenbarkeit und Resilienz unserer öffentlichen Räume? Wo können anpassungsfähige Raumkonzepte und künstlerische Interventionen neues Bewusstsein und Qualität für Begegnung und urbane Interaktion ermöglichen?

In der Ausstellung und den angegliederten Aktionsräumen „shared spaces in change“ vom 18. November 2021 bis 30. Januar 2022 wollen wir aus den einschneidenden sozialen Erfahrungen der Pandemie aussagekräftige Ansätze für ein zukünftiges Neudenken von Öffentlichkeit aufzeigen und die Potenziale des öffentlichen, physischen wie digitalen Raumes sichtbar machen und zur Diskussion stellen. Die Coronapandemie wirkt wie ein Brennglas auf die Schwachstellen unserer Systeme. Viele Ansätze zur Neubetrachtung des öffentlichen Raumes waren schon vor der Pandemie vorhanden, wurden und werden aber durch die Krise pointierter sichtbar und dringlicher denn je. Neue Öffentlichkeiten ergeben neue Anforderungen an öffentliche Räume und die soziale Interaktion. Wie veränderbar und anpassungsfähig ist der öffentliche (Innen- und Aussen-) Raum und wie denken wir in diesem Zusammenhang über Stadtstrukturen, Sicherheit, Quartierarbeit, solidarische Alltagsaufmerksamkeit, Aneigenbarkeit der Räume durch Kinder und Jugendliche oder anderer gesellschaftlicher Gruppen, Umgestaltung und Umnutzung von Strassenräumen, Digitalisierung, Vernetzung und Distanzen urbaner Funktionen nach? Wie können wir den vorhandenen öffentlichen Raum, die gewachsenen Strukturen befragen, anders denken, um sie vielfältiger nutz- und erkundbar, wundersamer und freudvoller zu machen und gleichzeitig die urbane Qualität nicht zu vermindern.

Die Ausstellung ist von der Gestalt vielfältig und multimedial, von der Methode co-kreativ und experimentell angelegt, sie formt sich durch die ausgewählten Beiträge und reflektiert damit das eigene Design und den Prozess der Ausstellung an ihrem Ort, dem Kornhausforum, der selbst ein gemeinschaftlicher/öffentlicher Raum im Wandel ist.

Open Call
Zur Beteiligung an der interdisziplinären Ausstellung wurde ein nationaler Open Call publiziert, um möglichst viele und unterschiedliche Ansätze und Experimente in die Ausstellung nach Bern zu holen. Der Open Call ist auf grosses Interesse gestossen und so konnte die Jury 215 hochqualitative Bewerbungen bearbeiten und final 35 Projekte in die Ausstellung im Aussen- und Innenraum auswählen. An dieser grossen Resonanz zeigt sich schon jetzt, wie wichtig und dringlich dieses Thema ist.

Ausstellung vom 19. November 2021 – 30. Januar 2022 im Kornhausforum sowie im öffentlichen Stadtraum in Bern.
Vernissage 18.11. 2021, 18.30 Uhr

Gesamtkuration: Nicolas Kerksieck
Kuratorische Mitarbeit: Caroline von Gunten, Eva Diem
Fachspezialistin KiöR Bern: Annina Zimmermann
Kuratorium Aktionsräume: Prof. Dr. Rachel Mader, Prof. Stanislas Zimmermann, Lâra Wiederkehr, Nicolas Kerksieck
Administration:
Marina Roth



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