6 septembre 2026
dimanche, 16-18 Uhr, Stadtsaal, 1. OGAbleismus und reproduktive Gerechtigkeit
Menschen mit Behinderung wird bis heute ihr Kinderwunsch oft abgesprochen. Nach einer gemeinsamen Tour durch die Ausstellung sprechen Menschen mit Behinderung über ihre Erfahrungen mit den intersektionalen Diskriminierungsmechanismen und Ausschlüssen, die sie im Hinblick auf ihre reproduktive Selbstbestimmung erleben. Wie funktioniert eine Familienplanung in einer ableistischen Gesellschaft? Wieso ist in der Schweiz Zwangssterilisation immer noch erlaubt? Was gibt es für politische Strategien, um mit der Unterdrückung umzugehen? Dies sind Fragen, die wir an diesem Abend diskutieren.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit avanti – dem Netzwerk von und für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen, die mit einer Behinderung oder chronischen Krankheit leben, organisiert.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.