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Echo)) Space
Vernissage «Polwärts – Tiefe Einsichten in den hohen Norden»
Info
Echo)) Space
Tanja Bojanić,

rikverc, tašna, vešmašina
– the language I keep

Ausgangspunkt dieses Videos sind die vielen Wörter, die der Künstlerin als Kind serbischsprachiger Eltern in der Schweiz gefehlt haben. Der Rat eines Taxifahrers in Sarajevo, ihre Sprache nicht zu verlieren, führte sie auf eine Entdeckungsreise in die sprachlichen Zwischenräume und Distanzen, die im Gespräch mit ihren Eltern entstehen. Kann man eine Sprache überhaupt verlieren? Falls ja, kann man sie auch wiederfinden? Der Film geht diesen Fragen in drei Sprachen nach. Filmaufnahmen des Alltags ihrer Eltern in Banja Luka überlagern sich mit erzählten Erinnerungen und Referenzen aus Kunst und Literatur.

Tanja Bojanić hat mit dieser Arbeit 2024 den Bachelor in Visueller Kommunikation an der Hochschule der Künste Bern (HKB) abgeschlossen. Der Film wird im Rahmen der Kooperation zwischen dem Kornhausforum und der HKB Kunstsammlung gezeigt. Von der Künstlerin gestaltete Plakate inszenieren die Bildsprache des Videos im öffentlichen Raum und machen es mit einem QR-Code zugänglich.

Dauer: 16:37 Minuten

Polazna tačka za ovaj video su brojne riječi koje su umjetnici, kao djetetu roditelja koji govore srpski u Švicarskoj, nedostajale. Savjet taksiste u Sarajevu da ne izgubi svoj jezik poveo ju je na putovanje otkrića u jezičke prostore i udaljenosti koje se javljaju u razgovorima s njenim roditeljima. Može li se zaista izgubiti jezik? Ako da, može li se ponovo pronaći? Film istražuje ova pitanja na tri jezika. Snimci svakodnevnog života njenih roditelja u Banjoj Luci isprepleteni su narativnim sjećanjima i referencama iz umjetnosti i književnosti.

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Beat Jost – Schöne neue Welt

04/09/26 — 07/02/27

Ausstellung
Galerie, 2. OG

Vernissage:
Do, 03/09/26, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten:
Di-Fr
10 bis 19 Uhr
Sa
10 bis 17 Uhr
So
11 bis 17 Uhr
Mo
geschlossen

KurationNicolas Kerksieck

Kuratorische Assistenz
Vanda Szabo

Wissenschaftliche MitarbeitFabio Ballinari

FotosBeat Jost
Staatsarchiv des Kantons Bern
Fotonachlass Beat Jost

 

Der Berner Fotograf Beat Jost (1936-2026) zählte zu den prägenden Werbe- und Sachfotografen und war für viele wichtige Berner Firmen (Warenhaus Loeb, Wander-Ovomaltine, Vidmar, IBA, Pierrot-Friola) tätig. Josts Fotografien bilden einen vielschichtigen Querschnitt durch die Objekt- und Werbewelt der 1960er bis 1980er-Jahre. Seine Arbeiten waren in Katalogen, Broschüren und Inseraten allgegenwärtig und spiegeln eine «schöne neue Welt» der damaligen Schweiz wider, die zunehmend vom Konsum und Wohlstand geprägt war. In jener Zeit formierte sich die Konsumgesellschaft in ihrer heutigen Gestalt: Supermärkte, Strassen, Parkplätze, Agglomerationen und eine fortschreitende Verstädterung veränderten Lebensräume und Lebensweisen grundlegend. Mit dem wirtschaftlichen Wachstum entstanden neue Bedürfnisse – und mit ihnen ein stetig wachsender Bedarf. Quantität, Verfügbarkeit und Gewinnmaximierung wurden zu prägenden Paradigmen. Die Bilder Beat Josts reflektieren diesen tiefgreifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel als präzise komponierte Fotoinszenierung im Spiegel einer Epoche im Aufbruch.

In der gegenwärtigen Betrachtung erfahren diese Bilder eine Verschiebung der Rezeption: Sie werden nicht länger primär als Werbeträger wahrgenommen – zumal viele der dargestellten Produkte vom Markt verschwunden sind –, sondern als Erinnerungsbilder und Zeitkapseln, die individuelle wie kollektive Erinnerung evozieren.

Die Ausstellung würdigt Beat Josts Werk, das in Bern bislang nicht umfassend in einer Einzelausstellung präsentiert wurde. Sie macht diese fotografischen Zeitdokumente einem breiten Publikum zugänglich und lädt zu einer Reise in die Konsum- und Wohlstandsjahre der Nachkriegszeit ein.

Ausstellungsbezogene Veranstaltungen
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