Berhanu Ashagrie Deribew, Raimi Gbadamosi, Marie-Louise Nigg, Georges Pfründer, Brook Teklehaimanot Haileselassie, Dominic Zimmermann

Fussmatten mit QR-Codes



Scores re/pla/y/c/ed

Scores re/pla/y/c/ed

Der Fokus des Beitrags Scores Re\p\l\a\y\c\ed liegt auf städtischen Plätzen als offene ›Plattformen‹ zur Befragung von gesellschaftlicher Teilhabe und Teilnahme an städtischem Zusammenleben. Über entsprechende physische wie virtuelle Erkundungsräume werden aktuelle Sollbruchstellen, aber auch alternative Imaginationsräume aufgedeckt. Dafür werden für den Ausstellungsraum minimal-interventionistische Spielsettings für Plätze resp. Scores entwickelt, die in Form von sechs mobilen grossen QR-Codes bei Durchgangszonen auf dem Boden platziert sind. Damit soll metaphorisch wie physisch die Square-Thematik (als Platz und Rechteck) gespiegelt werden. Die Scores laden die Besuchenden ein, spielerisch Platznarrative zu aktivieren und anders oder an anderen Orten mit ihnen weiterzuspielen. Durch die Grösse der QR-Codes müssen die Besucher*innen schon im Ausstellungsrum mit ihren Smartphones eine physisch-körperliche Aktion erspielen. Die Scores wurden aus dem Forschungsprojekt «Squares re\p\l\a\y\c\ed» weiterentwickelt und für die Ausstellung in QR-Code Fussmatten umgesetzt. Die Scores spiegeln einen transnationalen Dialog und bringen alternative, koproduzierte Perspektiven auf öffentliche Platz nach Bern.

Diese Arbeit entstand im Rahmen des transdisziplinären und transnationalen Forschungsprojekts «Squares re\p\l\a\y\c\ed» des ITC Raum und Gesellschaft der Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz PH FHNW.

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