Daniel Rihs

Fotografie



Eine Stunde von Bern

Eine Stunde von Bern

Die Arbeit «eine Stunde von Bern» von Daniel Rihs zeigt, dass die Schweiz in weiten Teilen eine lose zusammenhängende Agglomeration ist, die nirgends beginnt und nirgends aufhört. Ein Vakuum zwischen Lärmschutzwänden, gedüngten Feldern und Autobahnausfahrten. Zwei Drittel der Bevölkerung leben in Zwischenräumen, die weder Dorf noch Stadt sind.
Ein solcher Zwischenraum ist der Wohnort Worblaufen des Fotografen Daniel Rihs. Vergangenheit, Gegenwart und sogar die Zukunft lagern hier ihre Schichten ab. Permanent wird gebaut, abgerissen, neu gebaut. Autobahn, Hauptstrassen und Bahnlinien sorgen für ein Grundrauschen. Der Daseinszweck von Worblaufen scheint dessen eigene, bequeme und schnelle Umfahrung zu sein. Jedoch ist dieser Ort auch ein Zuhause für nicht wenige Menschen.

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